Kalender gezückt!

Wir freuen uns sehr bekannt geben zu dürfen, dass unser Film an zwei weiteren Terminen gezeigt wird, an denen wir natürlich auch mit anwesend sind! Zum einen an der PH Ludwigsburg mit Rahmenprogramm und zum anderen im Rahmen eines Film-Festivals des Achso! e.V. in Heilbronn.

Dienstag, 05.05.2015 – 19:30Uhr

Literatur-Café der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg                  (Reuteallee 46, Ludwigsburg)

Eintritt: 3€ Studenten | 5€ Nicht-Studenten

Facebookveranstaltung 

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Freitag, 15.05.2015 – 19:30Uhr

„Klappe auf im Kopf“ – Achso! e.V.

Gaffenberg, Heilbronn

Eintritt: Zahl-danach-Prinzip

Facebookveranstaltung 

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Die Veranstaltungen sind selbstverständlich offen für Jede und Jeden und wir freuen uns über alle Interessierten, die schauen und lauschen wollen!

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Back to the Roots – Premiere in Sinzig

Genau sechs Monate und vier Tage nach den ersten Kilometern auf der Reise zu den Gassenklaengen konnten wir die unzähligen Stunden, Eindrücke, Erlebnisse, Bilder und Klänge unseres Projekts als Projektion auf Leinwand bestaunen. Am 12. März feierte unser Film im Rhein-Gymnasium Sinzig seine Premiere. Vorhang auf für Claire, Jason, Dominique, Stephan, Ali und Gabor. Und für uns. Die Anspannung war da, die letzten Tage waren von fließbandähnlichen Zuständen geprägt, doch am Ende hatten wir ein volles Haus und ein wunderbares Publikum zu Gast, das uns ein tolles Gefühl und ehrliche Rückmeldung gab. – Vielen Dank dafür!

Es war ein seltsames aber gutes Gefühl mit in den Zuschauerreihen zu sitzen, genau zu wissen welche Szene als nächstes kommt, fast jede Silbe mitsprechen zu können und zu beobachten, wie die Menschen an welchen Stellen des Films reagieren. Kommen Lacher, dort wo wir sie erwarten? Gibt es ein Raunen oder ein Seufzen in den Sequenzen, in denen wir es uns selbst kaum verkneifen können? In welcher Minute kommt der erste Gähner? Und fühlen sich die 52 Minuten wie quälende drei Stunden an oder wie die 15-Minuten Pause (wenn wir doch schon in einer Schule sind)?

Vielen Dank an alle Beteiligten für  interessante Fragen, eine lockere Atmosphäre, tolle Zuhörer und die Gewissheit, dass der erste Schultag von „Gassenklaenge“ glatt über die Bühne ging.

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Es ist vollbracht!!

Unbenannt

Newsflash Deluxe:

Fast ein Jahr nach der nervenaufreibenden Planungsphase kann man die Gassenklänge nicht mehr nur hören, sondern auch sehen und anfassen. Nach etwas mehr als neun Monaten sind wir drei stolze Eltern eines sehr rund geratenen, 37 Gramm schweren und ca. 12 cm langem Geschöpf.

Wer unseren Nachwuchs bewundern möchte, den laden wir herzlich zur Taufe am 12.03.2015 um 19 Uhr ins Rhein-Gymnasium Sinzig ein.

Um die Geburt gebührend zu zelebrieren, haben wir als Erzeuger keinerlei Kosten und Mühen gescheut und nicht nur dafür gesorgt, dass wir miteinander anstoßen können, sondern auch ein musikalisches Rahmenprogramm konzipiert. Desweiteren werden wir euch mit interesanten Fakten, spannenden Abenteuergeschichten und lustigen Anekdoten der letzten Monate versorgen.

Wir sind sehr stolz und würden uns riesig freuen an diesem Abend viele bekannte und unbekannte Gesichter zu sehen.

Außerdem mussten wir feststellen, dass so eine Schwangerschaft nicht nur Zeit, sondern auch Geld kostet, weshalb ihr uns mit einer kleinen Spende eine große Freude bereiten könntet. Unser Hauptanliegen ist jedoch eure pure Anwesenheit und dass wir gemeinsam einen schönen Abend verbringen.

Für die ganz Neugierigen unter euch, die vor Aufregung die Füße nicht stillhalten können, hier ein erster Eindruck des Neugeborenen:

https://www.youtube.com/watch?v=MJ4DsahB3d4

Und noch einmal die Hardfacts:

12.03.2015, 19 Uhr
Rhein-Gymnasium Sinzig
Ihr, wir und die Gassenklänge
Eintritt frei

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Schaffe schaffe

Wir sind wieder da!

Zurück von unserem abenteuerlichen, wunderbaren und erlebnisreichen Trip, auf dem wir viele tolle Menschen kennengelernt haben, sind wir in heimliche Gefilde zurückgekehrt. Nachdem erst einmal jeder Zeit für sich genossen hat, geht es nun ans schneiden und sortieren des gesamten Filmmaterials.

Gefühlt stundenlange Interviews werden auf Aussagekraft und Authenzität geprüft und oftmals fällt es schwer überhaupt etwas wegzukürzen. So nähern wir uns ab jetzt Schritt für Schritt der Fertigstellung und können bei alldem Film- und Fotomaterial noch einmal wunderbar unsere Reise revue passieren lassen.

Aber nicht nur der Film muss sorgsam erarbeitet werden, sondern auch unser Präsentationsabend. Die To-Do-Liste ist lang und bis Februar gibt es auf jeden Fall noch einiges zu tun.

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Ein Bremer Stadtmusikant

Bremen, die Heimat der Grimmschen Stadtmusikanten. Hier muss es doch Straßenmusiker geben. Und tatsächlich, wir laufen die ersten Schritte und schon hören wir Meter um Meter verschiedenste Einzelkünstler und Gruppen mit Gitarre, Akkordeon oder gar einem ganzen Drumset.
Doch wir haben uns im Vorhinein schon jemanden gesucht. Stephan ist Student und kommt eigentlich aus dem Münsterland. Zum Studieren hat es ihn in die wundervolle Hansestadt Bremen verschlagen. Wir treffen ihn in seiner Wohnung mitten in der Fußgängerzone, die Bühne also praktisch direkt vor der Haustür. Unglücklicherweise findet natürlich genau heute ein Marathonlauf quer durch die Innenstadt der Wesermetropole statt, mit Gitarre und dem gesamten Equipment flüchten wir uns in die engen Gassen des Schnoorviertels und bestaunen die kleinen Geschäfte mit den bunten Schaufenstern.

Das Interview findet in Stephans geräumiger Wohngemeinschaft statt. Er berichtet über sein erstes Mal als Straßenmusiker, das eher aus dem Zufall heraus geboren wurde, über inspirierende Begegnungen in Übersee und darüber, was Bühnen- und Straßenmusik gemeinsam oder eben nicht gemeinsam haben. Kurzerhand geht es im Anschluss an die Weser, um auf einem Anleger für eine kleine gemeinsame Straßenmusiksession zu proben. Schnell sitzt alles und Fiona und Stephan wagen sich auf die Straßen Bremens. Innerhalb einer halben Stunde können wir uns von dem verdienten Geld Essen und Bier kaufen. Ganz gute Sache diese Straßenmusik, befindet auch Stephan, der doch überrascht und begeistert wirkt von solch einem Ergebnis nach nur so kurzer Zeit. In jedem Fall können wir (oder zumindest Fiona) abhaken auf unserer Reise auch einmal selbst Straßenmusik gemacht zu haben. Endlich! Auch wenn es Überwindung gekostet hat, es scheint gefallen zu haben merkt man Fiona an.

In den Abendstunden findet dann der Dreh mit Stephan statt. Zwischen Blumen und einer Mühle finden wir uns wieder und Stephan präsentiert uns einen Mix aus entspannter Gitarrenmusik und fabelhaften eigens erdachten Versionen von vermeintlichen Rap-Hits. So klingt der Abend sanft aus und wir können am nächsten Tag ein vom Morgendunst verschleiertes Bremen abfilmen, ehe wir auch Stephan verlassen mit dem wir einen wunderbaren neuen Charakter für unser Projekt gewinnen konnten und der uns hilft, unserem Film noch ein Stück mehr Vielfältigkeit einzuhauchen. Wenn du das hier liest Stephan, dann hier nochmal ein herzliches Dankeschön von allen, wir haben unseren Aufenthalt sehr genossen!

                                                                                                                             Von Luis und Fiona

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Claire

Nachdem wir in Lille den ersten Regen erlebt haben, wurden wir auf dem Weg nach Brüssel nun auch zum ersten Mal mit Stau konfrontiert. Das Warten wollte jedoch auch mit Ankunft am Campingplatz kein Ende nehmen. Obwohl uns ein Schild an der Pforte darüber informierte, dass die Anmeldung im Normalfall bis 20 Uhr geöffnet haben sollte, war dies um 18 Uhr nicht der Fall und es gab keinen weiteren Hinweis auf den Verbleib des Platzwartes. Wir sollten mit  unserem Schicksal nicht lange alleine bleiben, in kurzen Abständen gesellten sich ein Huhn, ein derbes Ruhrpottpärchen, ein winziger Franzose mit seiner Familie und vier Kiwis auf Durchreise zu uns. Schnell wurden Bekanntschaften gemacht und erste Sympathien gehegt. Nach Bekenntnis der Ruhrpottler zum BVB war es jedenfalls um unseren Praktikanten Niklas geschehen.  Der kleine Franzose hingegen hatte bereits seit der ersten Minute ein Auge auf Luis geworfen, da er der einzige unserer Truppe war, an dem der langjährige Unterricht nicht spurlos vorbeigegangen ist. Die Mädels beschäftigten sich unterdes mit den Neuseeländern, denen sechs Tage Oktoberfest noch merklich in den Knochen saßen.
Als um halb acht immer noch kein Mensch in Sicht war, beschlossen wir einvernehmlich, auf eigene Faust einen Stellplatz zu beziehen und gegebenenfalls am nächsten Morgen erst zu zahlen. Anstatt Kaffee kochte unser Praktikant einen fabulösen Eintopf, der uns kurzzeitig die Anspannung bezüglich des nächsten Tages vergessen ließ. Brüssel durfte einfach kein weiterer Reinfall werden.

Und sollte es auch nicht.

Plan- und kartenlos haben wir uns am nächsten Tag in den Touristenstraßen Brüssels treiben lassen um bereits nach wenigen Minuten auf die reizende Claire mit ihrer gewaltigen Stimme zu stoßen. Eine schöne, zierliche Frau (Frau!!!) mit Lockenschopf und lässiger Kleidung gab Opernarien (Opernarien!!!!) und andere Klassiker zum Besten. Unzählige Menschen scharten sich auf dem Grand Place im Herzen Brüssels um Claire zu bestaunen. Diese Frau wollten wir uns keinesfalls durch die Lappen gehen lassen. Scheinbar hatten wir das Glück zurückgewonnen, denn sie schien sehr interessiert an unserem Projekt und wir vereinbarten ein Treffen für den Folgetag.

Mit Edgar und Co. im Gepäck trafen wir Claire in Begleitung ihrer Tochter in einem Seitenstraßencafé der Innenstadt. Bei Cappuccino und frisch gepresstem Orangensaft ließ uns die 38-Jährige für eine knappe Stunde an ihrem Leben und ihrer persönlichen Geschichte teilhaben. Sie berichtet uns von ausschlaggebenden Entscheidungen als junge Erwachsene, ihrem Vollzeitjob, den sie eigentlich nicht ertragen kann, Musik als Seelenklempner und Kindererziehung. Wir lauschen gespannt, runzeln die Stirn, schmunzeln oft, kaufen auf der Lippe herum, nicken zustimmend, schweifen ab, denken nach und bewundern diese starke Frau, die sich selbst gar nicht als solche zu betrachten scheint.  Wir bleiben auch nach den Aufnahmen noch eine Weile sitzen bis wir uns schließlich auf den Weg zur Oper machen, wo sie uns für Kamera und Mikrofon eine weitere Kostprobe ihres Könnens gibt. Auch dieses Mal lockt sie mit Songs wie „La Vie en Rose“, „Ave Maria“ und „Summertime“ ein Publikum, wie es bisher keiner der Musiker geschafft hat. Claire lädt ein zum Verweilen, nur selten gehen die Menschen achtlos an ihr vorüber. Sie gibt ein kleines Konzert, in den Pausen wird applaudiert, am Ende klimpern die Silbermünzen in ihrer Holzschachtel. Und trotz der Routine vieler Jahre zittern ihre Finger beim Umschlagen der Buchseiten ganz deutlich.

Wir (inklusive unseres engagierten Praktikanten) atmen auf und sind unheimlich froh mit Claire abermals eine interessante Persönlichkeit getroffen zu haben, die uns Einblicke in eine ganz neue Form von Straßenmusik gegeben hat. Da Claire diverse Sprachen (unter anderem auch Deutsch) spricht und hoffentlich mal über unseren Blog stolpern wird: Vielen herzlichen Dank Dir! Wir sind wirklich froh, dich kennen gelernt zu haben.

                                                                                                                                               Von Leonie

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byebye lille

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